Linke Liste

an der Ruhr-Universität Bochum

»Der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein.«

B. Brecht

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11.Januar2010

10 gute Gründe LiLi zu wählen

Schlagworte: Über uns // Wahlen 2010

Natürlich gibt es tausend gute Gründe, der Linken Liste bei den SP-Wahlen die Stimme zu geben. Die findet ihr in unserer aktuellen Zeitung und auf unseren Flugblättern. Zehn ausgewählte Gründe haben wir für Euch zusammengefasst.


1. Kritische Wissenschaft fördern

Leben ist mehr als zur Uni gehen; Wissenschaft ist mehr als die offiziellen Veranstaltungen! Deshalb verschaffen wir in Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen kritischen Positionen Gehör. Zudem unterstützen wir gesellschaftskritische Initiativen wie die Rote Ruhr Uni und die AG „Geschlecht und Gesellschaft“.

2. Fachschaften und Initiativen stärken

Mit der Linken Liste ist der AStA ein verlässlicher Partner auf dem Campus und darüber hinaus. Die Unterstützung von Fachschaften, Initiativen (z. B. dem Theaterfestival megaFON) und politischen Projekten ist uns dabei besonders wichtig. Auch bei schwieriger Haushaltslage haben wir Fachschaften und Initiativen intensiver unterstützt als unsere VorgängerInnen und werden diese Unterstützung in Zukunft noch ausbauen.

3. Finanzen sichern

Wir stehen für solide Finanzen. Als wir den AStA Anfang 2008 übernahmen, hatte er, auf Grund der missglückten Mensaparty der abgewählten Mitte-Rechts-Koalition (Jusos-RCDS-LHG), ein Defizit von einer knappen Viertelmillion Euro. Die Rücklagen mussten aufgelöst und ein erheblicher Teil des Defizits mit ins neue Haushaltsjahr genommen werden. Diese Hinterlassenschaft belastete unsere Arbeit sehr. Dennoch ist es uns gelungen, den Haushalt zu konsolidieren und zu einem der aktivsten ASten der vergangenen Jahre zu werden. Diese Arbeit wollen wir fortsetzen.

4. Nazis bekämpfen

Die Linke Liste nimmt weder Naziaufmärsche in Bochum und Umgebung hin, noch die regelmäßigen Übergriffe auf diejenigen, die nicht ins Weltbild der Nazis passen. Wir sind aktiv in regionalen Antifa-Plena, organisieren Aktionen gegen Rechts und informieren mit Vorträgen über Entwicklungen der extremen Rechten. Das AStA-Referat für Grund- und Freiheitsrechte vernetzt die Studierendenvertretung mit Initiativen gegen Rechts in der Region. Um Antifaschismus weiter in der Region zu stärken, waren wir in den beiden vergangenen Jahren maßgeblich an der Organisation des NRW-weiten Antifa-Camps in Oberhausen beteiligt.

5. Studiengebühren abschaffen

Studieren darf kein Privileg für Kinder reicher Eltern sein. Die Gebühren müssen sofort deutlich gesenkt und mittelfristig wieder abgeschafft werden! Deswegen verhandeln wir mit der Uni-Leitung, machen Druck bei EntscheidungsträgerInnen, organisieren und unterstützen öffentlichkeitswirksamen Protest. Dabei sehen wir die Studiengebühren nicht isoliert, sondern im Kontext der herrschenden Bildungs- und Sozialpolitik. Solange die Gebühren erhoben werden, wollen wir den Einfluss der Studierendenschaft auf die Verwendung vergrößern. 6. Parteiunabhängig aktiv sein Gegen die Linke Liste treten die Hochschulgruppen von CDU, SPD, FDP und Grünen an. Die Linke Liste steht keiner Partei nahe, sondern ist ein breites, unabhängiges Bündnis aus außerparlamentarischen, antifaschistischen und undogmatischen Linken, die in zahlreichen Fachschaften und Initiativen aktiv sind.

7. Hochschulpolitik verändern

Die BA/MA-Studiengänge sind an der RUB überstürzt eingeführt worden. Heute müssen die Studierenden dafür büßen, weil sie mit kaum studierbaren Studiengängen in viel zu geringen Studienzeiten zu kämpfen haben. Die angedachten Reformen gehen uns nicht weit genug – da sie mal wieder an den Studis vorbei beschlossen werden sollen. Wir fordern mehr studentische Mitbestimmung bei der Gestaltung von Studiengängen. Das BA/MA-System ist jedoch nicht das einzige Problem an der Uni. Andere für uns wichtige Themen sind hohe NCs, überfüllte Seminare, VSPL und schlechte Studienordnungen. Den wirtschaftskonformen Elite-Träumen des Rektorats setzen wir ein Hochschulmodell entgegen, in dem es um Bildung, Selbstverwirklichung und gesellschaftliche Verantwortung geht.

8. Kultur nach vorne bringen

Uni darf nicht nur Stress sein. Deshalb bringen wir ein breites Spektrum an unabhängiger, unkommerzieller Kultur auf den Campus. Im Kulturreferat unterstützten wir Studierende bei der Organisation von Konzerten, Lesungen, Partys und anderen Veranstaltungen. Mit uns bleibt das KulturCafé ein Veranstaltungsort für alternative Kultur und wird nicht kommerziell verpachtet. Unabhängig von unserer AStA-Arbeit tragen wir als Linke Liste ebenfalls zum Kulturangebot der Uni bei.

9. Sozialleistungen sichern

Härtefall-Fonds und AusländerInnen-Hilfsfonds helfen vielen Studierenden in Notsituationen. Auch die Rechts-, Sozial- und BAFöG-Beratungen des AStA haben zahlreichen Studis helfen können. Durch eine verantwortungsvolle Haushaltspolitik wollen wir den Erhalt dieser Angebote garantieren. Unsere ReferentInnen im AStA-Servicereferat sind die erste Anlaufstelle bei den großen und kleinen Problemen im Uni-Alltag.

10. Gesellschaftskritik – es geht ums Ganze!

An den herrschenden Zuständen gibt es aus unserer Sicht viel zu kritisieren. Von weltweiter Armut über Umweltzerstörung bis hin zu faschistischen Umtrieben gibt es Missstände, welche wir nicht einfach hinnehmen. Deshalb sind wir nicht nur im AStA aktiv, sondern setzen uns auf allen Ebenen für die Perspektive einer besseren Gesellschaft ein – und dabei kann jedeR von euch mitmachen!

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10 gute Gründe LiLi zu wählen