Linke Liste

an der Ruhr-Universität Bochum

»Der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein.«

B. Brecht

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14.Januar2011

10 gute Gründe LiLi zu wählen

Schlagworte: Über uns // Wahlen 2011

Natürlich gibt es tausend gute Gründe, der Linken Liste bei den Wahlen zum Studierendenparlament die Stimme zu geben. Die findet ihr in unserer aktuellen Zeitung und auf unseren Flugblättern. Zehn ausgewählte Gründe haben wir für Euch zusammengefasst.


1. Masterplätze für alle einrichten

Wesentlich mehr Studierende als vorgesehen möchten nach dem Bachelor- einen Master-Abschluss machen, um ihre Kenntnisse zu vertiefen oder um ihre Berufsaussichten zu verbessern. Dies könnte auch an der RUB zu einer Limitierung der Masterplätze führen. Wir sprechen uns klar gegen jede Art von Zulassungsbeschränkung zum Master aus und fordern die bedarfsdeckende Einrichtung der Plätze in den Masterstudiengängen. Der freie Zugang zum Master ist Teil eines fairen Bildungssystems und die Voraussetzung eines erfolgreichen Studiums.

2. Kritische Wissenschaft fördern

Leben ist mehr als zur Uni gehen; Wissenschaft ist mehr als die offiziellen Veranstaltungen! Deshalb verschaffen wir in Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen kritischen Positionen Gehör. Zudem unterstützen wir gesellschaftskritische Initiativen wie die Rote Ruhr Uni, die AG „Geschlecht und Gesellschaft“ oder das Institut für Sozialtheorie.

3. Fachschaften und Initiativen stärken

Mit der Linken Liste bleibt der AStA ein verlässlicher Partner auf dem Campus und darüber hinaus. Die Unterstützung von Fachschaften, Initiativen (z.B. dem Theaterfestival megaFON oder dem Videofestival) und politischen Projekten ist uns besonders wichtig. In den letzten drei Jahren ist es uns gelungen die finanzielle Unterstützung in diesen Bereichen auszubauen und auch in Zukunft besitzt der Support von Initiativen für uns die höchste Priorität.

4. Finanzen sichern

Wir stehen für solide Finanzen: Als wir den AStA Anfang 2008 übernahmen, hatte er, aufgrund der missglückten Mensaparty der abgewählten Mitte-rechts-Koalition (Jusos-RCDS-LHG), ein Defizit von einer knappen Viertelmillion Euro. Inzwischen ist es uns längst gelungen den Haushalt zu konsolidieren, sodass sich die studentische Interessenvertretung wieder ihren politischen Tätigkeiten zuwenden kann. Den verantwortungsbewussten Umgang mit den Geldern der Studierendenschaft, sowie eine kontinuierliche arbeitnehmerfreundliche Verbesserung der Renditen in Druckerei, KulturCafé und Copyshop betrachten wir trotzdem als zwei unserer Hauptaufgaben.

5. Nazis bekämpfen

Die Linke Liste nimmt weder Naziaufmärsche in Bochum und Umgebung hin, noch die regelmäßigen Übergriffe auf diejenigen, die nicht ins Weltbild der Nazis passen. Wir sind aktiv in regionalen Antifa-Plena, organisieren Aktionen gegen Rechts und informieren mit Vorträgen über Entwicklungen der extremen Rechten. Das AStA-Referat für Grund- und Freiheitsrechte leistet eine professionelle Unterstützung antifaschistischer Initiativen in finanzieller, personeller und infrastruktureller Hinsicht. Um Antifaschismus in der Region zu stärken, waren wir in den drei vergangenen Jahren maßgeblich an der Organisation des NRW-weiten Antifa-Camps in Oberhausen beteiligt.

6. Hochschulpolitik verändern

Da die Studiengebühren in NRW ab diesem Sommer endlich Geschichte sein werden, wird es Zeit sich wieder verstärkt mit den vielen kleinen Missständen an den Hochschulen zu befassen: Wir fordern mehr studentische Mitbestimmung bei der Gestaltung von Studiengängen, damit die „Studierbarkeit“ der Fächer gewährleistet und eine interessante inhaltliche Ausrichtung erreicht werden kann. Im Referat für Hochschulpolitik sind wir an der Erarbeitung einer Klage zur Abschaffung der Anwesenheitspflicht beteiligt und werden versuchen eine Rückzahlung der noch nicht ausgegebenen oder verplanten Studiengebühren an die Studierenden zu erreichen. Insgesamt setzen wir einer auf wirtschaftlicher Verwertungslogik basierenden Politik ein Hochschulmodell entgegen, in dem Bildung, Selbstverwirklichung und gesellschaftliche Verantwortung im Mittelpunkt stehen.

7. Parteiunabhängig aktiv sein

Gegen die Linke Liste treten die Hochschulgruppen von CDU, SPD, FDP und Grünen an. Die Linke Liste steht keiner Partei nahe, sondern ist ein breites, unabhängiges Bündnis aus außerparlamentarischen, antifaschistischen und undogmatischen Linken, die in zahlreichen Fachschaften und Initiativen aktiv sind.

8. Kultur nach vorne bringen

Uni darf nicht nur Stress sein. Deshalb bringen wir ein breites Spektrum an unabhängiger, unkommerzieller Kultur auf den Campus. Im Kulturreferat unterstützten wir Studierende bei der Organisation von Konzerten, Lesungen, Partys und anderen Veranstaltungen. Mit uns bleibt das KulturCafé ein Veranstaltungsort für alternative Kultur und wird nicht kommerziell verpachtet. Unabhängig von unserer AStA-Arbeit tragen wir als Linke Liste mit unseren regelmäßigen Filmabenden ebenfalls zum Kulturangebot der Uni bei.

9. Sozialleistungen sichern

Härtefall-Fonds und AusländerInnen-Hilfsfonds helfen vielen Studierenden in Notsituationen. Durch eine verantwortungsvolle Haushaltspolitik konnten wir in den vergangenen Jahren für diese Unterstützungsmaßnahen größere finanzielle Mittel bereitstellen. Auch die Rechts-, Sozial- und BAFöG-Beratungen des AStA stellen wichtige Anlaufstellen für zahlreiche Studis dar. Unsere ReferentInnen im Servicereferat sind die ersten AnsprechpartnerInnen bei den großen und kleinen Problemen im Uni-Alltag.

10. Gesellschaftskritik – es geht ums Ganze!

An den herrschenden Zuständen gibt es aus unserer Sicht viel zu kritisieren. Von weltweiter Armut über Umweltzerstörung bis hin zu faschistischen Umtrieben gibt es Missstände, welche wir nicht einfach akzeptieren. Deshalb sind wir nicht nur im AStA aktiv, sondern setzen uns auf allen Ebenen für die Perspektive einer besseren Gesellschaft ein – und dabei kann jedeR von euch mitmachen!

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10 gute Gründe LiLi zu wählen