22.Januar2009
10 gute Gründe LiLi zu wählen
Schlagworte: Über uns // Wahlen 2009
Natürlich gibt es tausend gute Gründe, der Linken Liste bei den SP-Wahlen die Stimme zu geben. Die findet ihr in unserer aktuellen Zeitung und auf unseren Flugblättern. Zehn ausgewählte Gründe haben wir für Euch zusammengefasst.
1. Finanzen sichern
Wir stehen für solide Finanzen. Als wir den AStA Anfang 2008 übernahmen, hatte er, auf Grund der missglückten Mensaparty der abgewählten Mitte-Rechts-Koalition (Jusos-RCDS-LHG), ein Defizit von einer knappen Viertelmillion Euro. Die Rücklagen mussten aufgelöst und ein erheblicher Teil des Defizits mit ins neue Haushaltsjahr genommen werden. Diese Hinterlassenschaft belastete unsere Arbeit sehr. Dennoch ist es uns gelungen, den Haushalt zu konsolidieren und zu einem der aktivsten ASten der vergangenen Jahre zu werden. Diese Arbeit wollen wir fortsetzen.
2. Kultur organisieren
Die Uni darf nicht zur Denkfabrik verkommen. Wir bringen ein breites Spektrum an unabhängiger, unkommerzieller Kultur auf den Campus. Im Kulturreferat unterstützten wir Studierende bei der Organisation von Konzerten, Lesungen, Partys und anderen Veranstaltungen. Mit uns bleibt das KulturCafé ein Veranstaltungsort für alternative Kultur und wird nicht kommerziell verpachtet. Unabhängig von unserer AStA-Arbeit tragen wir als Linke Liste ebenfalls zum Kulturangebot der Uni bei.
3. Nazis bekämpfen
Die Linke Liste nimmt weder Naziaufmärsche in Bochum und Umgebung hin, noch die regelmäßigen Übergriffe auf diejenigen, die nicht ins Weltbild der Nazis passen. Wir sind aktiv in regionalen Antifa-Plena, organisieren Aktionen gegen Rechts und informieren mit Vorträgen über Entwicklungen der extremen Rechten. Das AStA-Referat für Grund- und Freiheitsrechte vernetzt die Studierendenvertretung mit Initiativen gegen Rechts in der Region. Um Antifaschismus weiter an der Uni zu stärken, fördern wir derzeit die Gründung einer offenen Antifa-Gruppe an der RUB.
4. Studiengebühren abschaffen
Studieren darf kein Privileg für Kinder reicher Eltern sein. Die erkämpfte Senkung der Studiengebühren um 20 Euro ist nur ein erster Schritt. Die Gebühren müssen sofort deutlich gesenkt und mittelfristig wieder abgeschafft werden! Deswegen verhandeln wir mit der Uni-Leitung, machen Druck bei EntscheidungsträgerInnen, organisieren und unterstützen öffentlichkeitswirksamen Protest. Dabei sehen wir die Studiengebühren nicht isoliert, sondern im Kontext der herrschenden Bildungs- und Sozialpolitik. Solange die Gebühren erhoben werden, wollen wir den Einfluss der Studierendenschaft auf die Verwendung vergrößern.
5. Hochschulpolitik verändern
Studiengebühren sind jedoch nicht das einzige Problem an der Uni. Andere für uns wichtige Themen sind das B.A.-M.A.-System, hohe NCs, überfüllte Seminare, VSPL und schlechte Studienordnungen. Den wirtschaftskonformen Elite-Träumen des Rektorats setzen wir ein Hochschulmodell entgegen, in dem es um Bildung, Selbstverwirklichung und gesellschaftliche Verantwortung geht.
6. Kritische Wissenschaft fördern
Leben ist mehr als zur Uni gehen; Wissenschaft ist mehr als die offiziellen Veranstaltungen! Deshalb verschaffen wir in Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen kritischen Positionen Gehör. Zudem unterstützen wir gesellschaftskritische Initiativen wie die Rote Ruhr Uni und das Institut für Sozialtheorie.
7. Fachschaften und Initiativen stärken
Mit der Linken Liste ist der AStA ein verlässlicher Partner auf dem Campus und darüber hinaus. Die Unterstützung von Fachschaften, Initiativen (z.B. dem Theaterfestival megaFON) und politischen Projekten ist uns dabei besonders wichtig. Trotz der schwierigen Haushaltslage haben wir Fachschaften und Initiativen intensiver unterstützt als unsere VorgängerInnen.
8. Sozialleistungen erhalten
Härtefall-Fonds und AusländerInnen-Hilfsfonds helfen vielen Studierenden in Notsituationen. Auch die Rechts-, Sozial- und BAFöG-Beratungen des AStA haben zahlreichen Studis helfen können. Durch eine verantwortungsvolle Haushaltspolitik wollen wir den Erhalt dieser Angebote garantieren. Das AStA-Servicereferat ist die erste Anlaufstelle bei den großen und kleinen Problemen im Uni-Alltag.
9. Parteiunabhängig aktiv sein
Gegen die Linke Liste treten die Hochschulgruppen von CDU, SPD, FDP und Grünen an. Die Linke Liste steht keiner Partei nahe, sondern ist ein breites, unabhängiges Bündnis aus außerparlamentarischen, antifaschistischen und undogmatischen Linken, die in zahlreichen Fachschaften und Initiativen aktiv sind.
10. Gesellschaftskritik – es geht ums Ganze!
An den herrschenden Zuständen gibt es aus unserer Sicht viel zu kritisieren. Von weltweiter Armut über Umweltzerstörung bis hin zu faschistischen Umtrieben gibt es Missstände, welche wir nicht einfach hinnehmen. Viele unserer Aktivitäten entfalten ihre volle Wirkung erst in einem gesamtgesellschaftlichen Kontext. Deshalb sind wir nicht nur im AStA aktiv, sondern setzen uns auf allen Ebenen für die Perspektive einer besseren Gesellschaft ein - und dabei kann jedeR von euch mitmachen!

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