Linke Liste

an der Ruhr-Universität Bochum

»Der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein.«

B. Brecht

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8.Dezember2007

7, 6, 5, 4, 3, 2...?

Ein weiteres Mitglied des AStA-Vorstands tritt zurück

Schlagworte: AStA-Skandale // Opposition

Nachdem die drei Mitglieder des Ring Christlich-Demokratischer Studenten und der Vorsitzende der Liberalen Hochschulgruppe aufgrund der desaströsen Planung der Mensaparty aus dem AStA-Vorstand zurücktraten, hat nun auch Malte Dörr von den Rubrosen seine Ämter niedergelegt. Damit sind nur noch zwei der ursprünglich sieben Mitglieder des Vorstandes im Amt: Fabian Ferber (AStA-Vorsitzender, Rubrosen) und Uwe Bullerjahn (Finanzreferent, ebenfalls Rubrosen).

Wir dokumentieren an dieser Stelle das Rücktrittsschreiben von Malte Dörr:


Sehr geehrter Herr Fennhahn, sehr geehrte Mitglieder des Studierendenparlaments,

hiermit trete ich mit sofortiger Wirkung als stellvertretender AStA-Vorsitzender und AStA-Referent für Öffentlichkeitsarbeit zurück.

Mir ist es leider nicht mehr möglich, auf vertrauensvolle Weise mit dem AStA-Vorsitzenden Fabian Ferber und ganz besonders mit dem Finanzreferenten Uwe Bullerjahn zusammenzuarbeiten. Nach der desaströsen Planung und Durchführung der AStA-Mensaparty habe ich mich zu diesem Schritt entschlossen, weil ich nicht mehr die Kraft und den Willen habe, weiterhin im AStA tätig zu sein. Einige Ereignisse in den letzten Tagen haben mich sowohl politisch als auch menschlich sehr verletzt, was seine negative Höhepunkte in den letzten Vorbereitungen zur Mensaparty fand. Ich bin nicht vor der AStA-Mensaparty zurückgetreten, weil ich zumindest den Versuch unternehmen wollte, alles für das Gelingen dieser Party beizutragen und Schaden von der Studierendenschaft abzuwenden. Auch weil dieses Vorhaben nicht gelungen ist, ziehe ich mit meinem nun erfolgten Rücktritt die Konsequenzen.

Dass auch ich in meiner Funktion als stellvertretender AStA-Vorsitzender Fehler gemacht habe, steht außer Frage. Allerdings habe ich immer in bestem Wissen und Gewissen für die Studierendenschaft gehandelt. Sollte dabei dennoch Schaden für die Studierendenschaft der Ruhr-Universität Bochum entstanden sein, so tut mir dies aufrichtig Leid und so möchte ich mich deshalb bei allen von diesem AStA und von mir persönlich enttäuschten Studierenden aufrichtig entschuldigen!

Meine für den Dezember bereits erhaltene Aufwandsentschädigung werde ich umgehend anteilig zurückzahlen.

Mein Mandat im Studierendenparlament werde ich bis zum Ende der Legislaturperiode weiter wahrnehmen.

Diese Erklärung kann der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Mit freundlichen Grüßen Malte Dörr

Herdecke, den 8.12.2007