1.Januar2006
Die LiLi wünscht ein frohes neues Jahr!
Schlagworte: Kritik am AStA // Wahlen 2006
Die hochschulpolitische Situation im Jahr 2005 war an der Ruhr-Uni von einem krisengeschüttelten, größtenteils handlungsunfähigen und politisch besinnungslosen AStA-Bündnis aller parteinahen Hochschullisten geprägt. Das Jahr 2006 beginnt mit einer großen Chance: Vom 23. bis zum 27. Januar wird das neue Studierendenparlament gewählt.
Auch in dem Jahr der Opposition haben wir mit Aktionen und Publikationen das studentische Leben an der Uni selbst in die Hand genommen. Mit unseren Veranstaltungen wie zum Beispiel dem Filmabend zur Naziszene im Ruhrgebiet konnten wir längst überfällige Diskussionen an der Uni anstoßen. Indem wir das Internet-Projekt AStA-Watch unterstützt und mit gegründet haben, haben wir dafür gesorgt, dass die Skandale, die korruptionsähnlichen Zustände und die gravierenden politischen Fehler der amtierenden Studierendenvertretung nicht so einfach unter den Teppich gekehrt werden konnten.
Insofern war 2005 ein erfolgreiches Jahr für die Linke Liste. Gleichzeitig ist uns aber klar, dass nach wie vor viel zu tun ist: Die Nazi-Schmierereien an der Uni haben in den vergangenen Monaten zugenommen und die RechstsextremistInnen werden auch an der Ruhr-Uni immer offensiver. Die neue schwarz-gelbe Landesregierung will mit Studiengebühren ab dem ersten Semester dafür sorgen, dass das Recht auf Bildung für alle, die keine reichen Eltern haben, noch weiter zur Farce wird. Gleichzeitig führt die selbsternannte Reformuniversität Bochum datenschutzrechtlich bedenkliche Neuerungen wie die zentrale Speicherung der gesamten Studien- und Prüfungsdaten aller Studierenden (VSPL) ein.
Weil so viel zu tun ist, starten wir mit Volldampf in das neue Jahr und auch in den Wahlkampf zum Studierendenparlament. Denn für uns ist klar: Ein aktiver, kritischer und parteiunabhängiger AStA ist dringend nötig!
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