22.Januar2010
Die Linke Liste im Akafö
Für mehr als Bed & Breakfast
Schlagworte: Über uns // Hochschulpolitik // Wahlen 2010
Seit ihrer Gründung engagiert sich die Linke Liste im Bochumer Studentenwerk AKAFÖ. Das Studentenwerk betreibt 24 Mensen und Cafeterien in vier Städten, bietet ca. 4300 Wohnheimplätze an, bearbeitet die BAföG-Anträge. Neben diesen Kernleistungen fast aller deutschen Studentenwerke bietet das AKAFÖ aber etwas Besonderes: Das AKAFÖ betreibt zusätzlich eine Beratungsstelle für ausländische Studierende, die nicht durch ein DAAD-Projekt betreut werden, unterstützt mit qualifizierten Beratungs- und Serviceangeboten Studierende mit chronischen Krankheiten und Behinderungen, ermöglicht Eltern mit einem Familienzentrum Kinder und Studium zu verbinden. Das bundesweit einmalige Kulturbüro boskop bietet ein reichhaltiges Kulturprogramm. Insgesamt unterstützt das AKAFÖ 50.000 Studierende mit Service-Leistungen rund ums Studium.
Zum Jahrtausendwechsel stand das AKAFÖ nahe am Abgrund. In den Wohnanlagen stauten sich Sanierungsarbeiten, die Cafeten versprühten den Charme der 60er Jahre, die Mensa war in die Jahre gekommen und durch unvorstellbare Fehler in der Geschäftsführung waren die vormals gut gefüllten Rücklagenkonten geleert. In dieser Situation löste die Linke Liste zusammen mit ihren Koalitionspartnern die bis dahin im Verwaltungsrat dominierenden Jusos ab. Seit 2001 stellt die Linke Liste im höchsten Gremium des AKAFÖ den Vorsitz. Zusammen mit dem neuen Geschäftsführer Jörg Lüken sorgten wir dafür, dass das AKAFÖ wieder in ruhiges Fahrwasser kommt. Seitdem wurden in Mensen und Cafeterien 50 Millionen Euro investiert, davon knapp 40 Millionen allein in der Mensa. In den Wohnheimen wurden Sanierungsarbeiten im Wert von über 40 Millionen Euro durchgeführt. Das Akademische Förderungswerk war eines der ersten Studentenwerke, das in den Wohnheimen eine schnelle Internetverkabelung installierte, 98 Prozent seiner MieterInnen ein TV-Programm aus dem Heimatland bereitstellte und zusammen mit den MieterInnen für die Integration ausländischer Studierende sorgt.
Unterstützung!?!
Die Leistungen, die das AKAFÖ besonders machen, liegen der Linken Liste auch besonders am Herzen. Das Land sieht das anders, denn jahrelang stagnierte der Zuschuss zur Arbeit der Studentenwerke. 2005 kürzte die CDU/FDP-Landesregierung diesen sogar im laufenden Jahr um 20 Prozent. Beratungsangebote und Boskop werden gar nicht durch das Land unterstützt. Wir sind davon überzeugt, dass diese Leistungen für viele Studierende unverzichtbar sind und haben den Anträgen auf Erhöhung des Sozialbeitrags deshalb auch zugestimmt. Dies war jedoch immer verbunden mit einer Steigerung der Leistungen und der Effizienz des Studentenwerks.
Effizienz made by AKAFÖ
Schlanke Verwaltungen sind im öffentlichen Dienst häufig lediglich ein Schlagwort. Wir haben darauf gedrungen, dass Worten Taten folgten. In Bereichen, die nicht direkt dem Studierendenservice dienen (Rechnungswesen und Hauptverwaltung zum Beispiel), wurden Stellen abgebaut und dorthin verlagert, wo die Studierenden sie brauchen, z.B. in die Studienfinanzierungsberatung. Dabei ist aber auch klar, dass das AKAFÖ ohne betriebsbedingte Kündigungen auskommt, denn es ist ein sozialer Arbeitgeber. Er bezahlt seine Angestellten nach den Regeln des öffentlichen Dienstes und liegt damit aber auch in den Personalkosten über denen eines Arbeitgebers im Gastronomiegewerbe.
Wenn ihr wollt, dass wir diese erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem AKAFÖ weiter fortsetzen, wählt Liste 10!
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