Linke Liste

an der Ruhr-Universität Bochum

»Der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein.«

B. Brecht

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11.April2006

Gemeinsam gegen Arbeitszeitverlängerung und Studiengebühren

Mi, 19. April, 19 Uhr: Demonstration

Schlagworte: Arbeit // Studiengebühren // Veranstaltungen

Am vergangenen Montag hat ein Treffen zwischen der ver.di-Streikleitung und verscheidenen Studierendengruppen stattgefunden, an dem auch die Linke Liste beteiligt war. Ziel war es, die Proteste gegen die drohende Einführung von Studiengebühren an der RUB und den Streik für den Erhalt der 38,5-Stunden-Woche zu koordinieren. Mit Erfolg: Für Mittwoch, den 19. April rufen das Protestkomitee gegen Studiengebühren und der ver.di Bezirk Bochum-Herne zu einer gemeinsamen Demonstration gegen Arbeitszeitverlängerung und Studiengebühren auf. Die Linke Liste unterstützt das Vorhaben nachdrücklich und ist an der Planung beteiligt.

Am vergangenen Montag hat ein Treffen zwischen der ver.di-Streikleitung und verscheidenen Studierendengruppen stattgefunden, an dem auch die Linke Liste beteiligt war. Ziel war es, die Proteste gegen die drohende Einführung von Studiengebühren an der RUB und den Streik für den Erhalt der 38,5-Stunden-Woche zu koordinieren. Mit Erfolg: Für Mittwoch, den 19. April rufen das Protestkomitee gegen Studiengebühren und der ver.di Bezirk Bochum-Herne zu einer gemeinsamen Demonstration gegen Arbeitszeitverlängerung und Studiengebühren auf. Die Linke Liste unterstützt das Vorhaben nachdrücklich und ist an der Planung beteiligt.


Online ansehen : Protestkomitee gegen Studiengebühren

Im Aufruf heißt es:

"In Frankreich haben massive elfwöchige Proteste von Arbeitenden und Studierenden das Gesetz zur Aushebelung des Kündigungsschutzes vorerst gekippt. In Deutschland befindet sich die gemeinsame Interessensvertretung noch in der Aufbauphase. In Bochum haben sich jetzt die studentischen Gruppen und die VertreterInnen der Arbeitenden an der Hochschule zusammengetan, um gemeinsam ein Zeichen gegen Bildungs- und Sozialabbau zu setzen. Mit der Demonstration machen wir deutlich: Wir lassen uns nicht gegeneinander ausspielen.

Dass gerade jetzt ein Bündnis aus Arbeitenden und Studierenden entsteht, ist kein Zufall. Durch die Gleichzeitigkeit der Debatten um Arbeitszeitverlängerung und Studiengebühren wird klar: Beides sind Seiten derselben Medallie. Immer wieder wird auf die desolate Kassenlage hingewiesen. Nicht erklärt wird, warum die Kassen leer sind und weshalb wir für eine verfehlte Steuerpolitik zur Kasse gebeten werden sollen – während Unternehmen und große Einkommen weiter entlastet werden. Deshalb kämpfen wir gemeinsam für die Beibehaltung der 38,5-Stunden-Woche, für volles Urlaubs- und Weihnachtsgeld, für die Übernahme des „Tarifvertrags öffentlicher Dienst“ und gegen die Einführung von Studiengebühren.

Am Donnerstag, den 27. April wird der Senat der Ruhr-Universität sich mit der Frage beschäftigen, ob an der RUB Studiengebühren von bis zu 1000 Euro jährlich erhoben werden sollen. Das würde für viele Studierende fatale Folgen haben. Viele würden gezwungen sein, ihr Studium abzubrechen, SchülerInnen würden von der Aufnahme abgeschreckt. Gemeinsam fordern wir ein klares „Nein“ für die Einführung von Gebühren vor Ort. Sie lösen nicht die finanziellen Probleme der Hochschulen, sondern führen zu mehr sozialer Selektion im Bildungsbereich."

Treffpunkt für die Demonstration ist am Mittwoch, den 19. April um 10 Uhr der Forumsplatz vor dem Audimax. Am Dienstag, den 18. April findet um 12 Uhr auf dem Forumsplatz die gemeinsame Forumsdiskussion und Kundgebunge "Von Frankreich lernen?!" mit Studierenden, GewerkschaftsvertreterInnen und VertreterInnen aus Frankreich statt.