18.Januar2011
Hallo! Wir sind die Linke Liste.
Schlagworte: Über uns // Wahlen 2011
Die Linke Liste ist eine seit 1997 bestehende undogmatische, linke Bündnisliste, die seit ihrer Gründung in fast allen ASten vertreten war. Jedoch reicht unser Engagement weit über den Campus hinaus: Unsere Mitglieder sind in antifaschistischen, kapitalismuskritischen, feministischen und ökologischen Zusammenhängen aktiv. Wir setzen uns nicht nur innerhalb, sondern auch außerhalb der Universität für eine kritische Analyse der Gesellschaft ein.
Ein zentrales hochschulpolitisches Problem, dem sich die Linke Liste in diesem Jahr verstärkt widmen wird, sind die Zulassungsbeschränkungen für die Master-Studiengänge. Zwar ist es an der RUB bislang meist noch kein Problem vom Bachelor in den Master überzugehen, denn hier sind nur wenige Fächer zulassungsbeschränkt. Aber schon beim Wechsel von der RUB an eine andere Universität können Schwierigkeiten auftreten. Wir wollen dafür eintreten, dass Studierende nach dem Bachelor-Studium ohne Zulassungsbeschränkung einen Masterplatz bekommen – und das nicht nur an der RUB! Die Studiengebühren werden mit dem Sommersemester in NRW ein letztes Mal gezahlt, sodass wir uns mit diesem Thema – vorerst – nicht mehr beschäftigen müssen, sondern uns anderer Probleme an der RUB wie zum Beispiel der Anwesenheitspflicht oder der Verschulung des Studiums annehmen können. Des Weiteren werden wir uns für ein breites und kritisches Studienangebot einsetzen und dort, wo wir Leerstellen in der Lehre entdecken, diese mit unseren eigenen Angeboten zu kritischer Wissenschaft füllen. So organisieren und unterstützen unsere ReferentInnen im AStA die Vortragsreihen „Critix“ und „Geschlecht und Gesellschaft“. Zudem haben wir auch in diesem Jahr wieder die traditionsreiche „Rote Ruhr-Uni“ gefördert und eine Veranstaltung über Thilo Sarrazin organisiert.
Auch außerhalb der Universität versuchen wir, unserer Kritik an den gesellschaftlichen Verhältnissen eine sinnvolle Praxis folgen zu lassen. Ob Naziaufmärsche, rassistische Flüchtlingspolitik oder Diskriminierung von Menschen aufgrund von Geschlecht oder sexueller Orientierung – wir setzen uns gegen gesellschaftliche Missstände ein. Für uns ist die Uni kein von der Umwelt isoliertes Biotop, sondern mit dieser aufs Engste verknüpft, weshalb wir klar für das allgemeinpolitische Mandat der Studierendenschaft eintreten. Aus diesem Grunde unterstützten wir im vergangenen Jahr viele kulturelle und politische Initiativen auch außerhalb des Campus. Das Studierendenleben endet für uns nicht an der U35-Haltestelle! Die Stärkung von antifaschistischen Initiativen inner- und außerhalb Bochums ist uns ein besonderes Anliegen. Deshalb haben wir auch im letzten Jahr wieder das Antifa-Camp in Oberhausen, die Proteste gegen den Naziaufmarsch in Dortmund und viele andere antifaschistische Veranstaltungen organisatorisch und finanziell unterstützt. An der RUB studieren Menschen aus dem gesamten Ruhrgebiet und weit darüber hinaus. Deshalb ist es für uns selbstverständlich, dass sich unser Engagement auch bei diesen Themen nicht auf Bochum beschränkt. Das alles ist natürlich nur ein kleiner Ausschnitt des Engagements der Lili und ihrer Mitglieder. Wir sind darüber hinaus noch in vielen weiteren Bereichen aktiv. Generell gilt für uns aber, dass wir für eine basisdemokratische, hierarchiefreie Politik stehen. Wir sind parteiunabhängig: wir bekommen kein Geld von irgendwelchen Parteien, lassen uns nicht unsere Politik diktieren und machen an der Uni keinen Wahlkampf für andere. Bei uns ist jede/r willkommen, der die Aktivitäten der Linken Liste mitgestalten möchte. In dieser Zeitung stellen wir noch weitere Aspekte unserer Arbeit vor und wir würden uns freuen, wenn Du uns bei den Wahlen vom 24. bis 28. Januar mit Deiner Stimme unterstützen würdest.-
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