Linke Liste

an der Ruhr-Universität Bochum

»Der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein.«

B. Brecht

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11.Juni2011

Informationsveranstaltung zu den Rechten von SHKs und WHKs

Einladung zur Gründung einer AG zur Vernetzung studentischer und wissenschaftlicher Beschäftigter

Schlagworte: Arbeit // Hochschulpolitik

Eine Stelle als studentische oder wissenschaftliche Hilfskraft ist für viele Studierende der erste Schritt in die Wissenschaft und verbunden mit der Hoffnung auf eine Laufbahn in der Forschung. Doch leider wissen viele nicht über die Rechte und Pflichten bescheid, die damit einhergehen. Um darüber zu informieren haben AStA-Referent*innen der Linken Liste in Zusammenarbeiten mit Mitgliedern der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sowie des Vereins zur Vernetzung des wissenschaftlichen Nachwuchses (VVwN) eine Diskussionsveranstaltung organisiert. Im Anschluss daran wurde von den Organisator*innen eine Einladung zur Gründung einer Arbeitsgemeinschaft zur Vernetzung studentischer und wissenschaftlicher Beschäftigter ausgesprochen. Das erste Treffen der neuen AG findet am Mittwoch, den 29. Juni um 18.00 Uhr im Kulturcafé an der RUB statt.


In der Pressemitteilung heißt es:

Im Anschluss an eine Informationsveranstaltung zu den Rechten studentischer und wissenschaftlicher Hilfskräfte (SHKs/WHKs) erfolgte am gestrigen Mittwoch die Einladung zur Gründung einer Arbeitsgemeinschaft zur Vernetzung studentischer und wissenschaftlicher Beschäftigter. OrganisatorInnen der Veranstaltung waren der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der RUB, der Verein zur Vernetzung des wissenschaftlichen Nachwuchses (VVwN) und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Ziel der AG ist eine verbesserte Aufklärung der jungen ArbeitnehmerInnen über ihre Rechte sowie die langfristige Verbesserung der meist sehr prekären Arbeitsverhältnisse.

“Viele Studierende sind zunächst begeistert davon, eine der begehrten Stellen im wissenschaftlichen Betrieb ergattert zu haben, erst später wird ihnen klar, dass sie kaum über ihre Rechte als ArbeitnehmerInnen informiert wurden. Das beginnt bei einfachen Fragen wie der Anzahl von Urlaubstagen bis hin zur maximalen Verweildauer an der Hochschule”, sagt Oliver Hein, AStA-Referent für Hochschul- und Bildungspolitik, der das Projekt vor zwei Monaten initiiert hatte. “Wir wollen die SHKs und WHKs über ihre Rechte aufklären und allgemein ein Bewusstsein für ihre Situation schaffen. Darüber hinaus werden wir dafür eintreten die Beschäftigungssituation zu verbessern”, so Paula Wiesemann, Vorsitzende des VVwN. Wichtige Themen sind dabei auf sehr kurze Zeiträume befristete Verträge, die den Studierenden jede Planungssicherheit unmöglich machen oder die Forderung von ProfessorInnen unbezahlte Überstunden zu leisten, am Wochenende zu arbeiten und vieles mehr.

“Ich freue mich auf die Zusammenarbeit in unserer AG und hoffe, dass viele interessierte Studis der Ruhr-Uni zu unserem Gründungstreffen kommen werden. Nur wenn sich die Studierenden in ihren Forderungen einig sind und gemeinsam an der Verbesserung ihrer Situation arbeiten, können wir erfolgreich sein!”, so Urte Meyer vom Hochschulinformationsbüro Bochum der GEW.

Das Gründungstreffen der Arbeitsgemeinschaft findet am 29. Juni um 18 Uhr im KulturCafé an der Ruhr-Universität Bochum statt.

Weitere Informationen:
Verein zur Vernetzung des wissenschaftlichen Nachwuchses (VVwN)
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)