29.Januar2009
Kultur 2009
Schlagworte: Kultur // Wahlen 2009
Seminare, Vorlesungen, Hausarbeiten, Klausuren – das kann doch nicht alles sein?! Denken wir uns auch. Nicht jeder Abend kann damit verbracht werden, am Schreibtisch zu sitzen und Bücher zu wälzen. Deshalb bringen wir alternative Kultur auf den Campus. Ob ihr einen Kaffee oder ein Bier im Kulturcafé trinken möchtet oder am Wochenende auf einer guten Party im AusländerInnenzentrum (AZ) tanzen geht wollt; alles soll möglich sein - und das bei erschwinglichen Preisen für alle KommilitonInnen! Ein bisschen Kultur...
Im vergangenen Jahr war die Linke Liste im Kultur-Referat des AStA vertreten. Dass dabei keine überdimensionalen Shows mit kommerziellen Popstars herausgekommen sind, war von uns gewollt. Für uns ist es viel wichtiger, jungen und weniger bekannten Künstlern, besonders auch aus den Reihen der Studierenden, eine Plattform zu bieten. Wir wollen nicht nur dabei helfen, die Parties der Fachschaften möglich zu machen, sondern stehen auch selber im aktiven Kontakt mit den vielen kulturellen Initiativen auf dem Campus – beispielsweise dem Videofestival, dem Studienkreis Film (skf), der Literaturgruppe treibgut oder dem Theaterfestival megafon, um nur einige zu nennen. Mitglieder der Linken Liste sind ebenfalls im Internationalismus sowie im autonomen AusländerInnenreferat vertreten und sorgen dafür, das kulturelle Angebot an der RUB durch internationale Veranstaltungen zu ergänzen.
Kulturelle Vielfalt fördern!
Auch an der Vorbereitung des diesjährigen Campusfestes waren wir beteiligt - und es wurde ein voller Erfolg. Im Mittelpunkt standen dieses Mal die GewinnerInnen des jährlichen Bochumer Newcomer Festivals, das das AkaFö-Kulturbüro boSKop in Zusammenarbeit mit dem AStA organisiert. An diesem Beispiel lassen sich zwei Aspekte der Kulturarbeit der Linken Liste sehr gut aufzeigen – die Unterstützung vielversprechender KünstlerInnen und die Kooperation mit unterschiedlichen Gruppen in Bochum – um die Vielfalt zu erhalten und zu fördern!
Das kann doch nicht alles sein!?
Kultur besteht nicht nur aus Konzerten und wilden Parties. Durch Zusammenarbeit verschiedener Lili-ReferentInnen des AStAs, zum Beispiel aus dem Referat für Kritische Wissenschaft und dem Referat für Grund -und Freiheitsrechte, haben wir im vergangenen Jahr die Veranstaltungsreihe Politischer Dienstag, auch bekannt als „Poldi“, wieder etabliert: nahezu jeden Dienstag während der Vorlesungszeit wurde eine Veranstaltung angeboten – häufig waren es Vorträge, aber auch Lesungen und Filmvorführungen zu verschiedenen politischen, philosophischen oder gesellschaftlichen Themen.
Kurz gesagt:
Kulturarbeit ist für uns dann erfolgreich, wenn es gelingt, dauerhaft ein vielfältiges und abwechslungsreiches Angebot möglich zu machen. Deshalb wollen wir unsere Arbeit des vergangenen Jahres weiterführen, aber auch erweitern. In einem AStA, an dem wir beteiligt sind, wird euch das Kulturcafé und das AZ auch weiterhin für Parties oder andere Veranstaltungen zur Verfügung stehen. Gleichzeitig arbeiten wir daran das Angebot durch weitere Ideen zu ergänzen. Für Vorschläge sind wir selbstverständlich immer offen! Schaut einfach doch mal in den AStA rein und mischt mit!
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