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an der Ruhr-Universität Bochum

»Der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein.«

B. Brecht

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LiLi-Filmabend: Taxi Driver

RAUMÄNDERUNG: Dienstag, 22. Januar, 18-20 h, HGB 30


Mit „Taxi Driver“ schaffte Martin Scorsese 1976 endgültig den Durchbruch als Regisseur. Er schildert das Leben des einsam und isoliert lebenden Taxifahrers Travis Bickle in New York, der von der Gewalt und dem Schmutz der Stadt in den 1970er-Jahren immer mehr angewidert ist und sich immer weiter in seine Obsessionen hineinsteigert, bis es am Filmende zu einem Gewaltausbruch kommt.


Der Film gewann mehrere Preise und wird auch 30 Jahre nach seinem Entstehen zu den wichtigsten amerikanischen Filmen gezählt. Er machte die weibliche Hauptdarstellerin Jodie Foster zu einem bekannten Star. Die Filmmusik komponierte Bernard Herrmann, der vor allem durch seine Arbeit mit Alfred Hitchcock (u. a. Psycho) bekannt wurde. Die soziologische Horrorgeschichte liefert nicht nur eine düstere Bestandsaufnahme der US-Gesellschaft und New Yorks vor dem Hintergrund der Folgen des Vietnamkriegs und der wirtschaft lichen Rezession, sondern macht darüber hinaus die strukturelle Gewalt deutlich, welche in der bürgerlichen Gesellschaft an die Stelle persönlicher Herrschaftsverhältnisse getreten ist.

Taxi Driver, USA 1976; Regie: Martin Scorsese; Drehbuch: Paul Schrader; Kamera: Michael Chapman; Darsteller: Robert De Niro, Peter Boyle, Cybill Shepherd, Jodie Foster, Harvey Keitel; Produktion: Michael Phillips, Julia Phillips; 114 Minuten.