Linke Liste

an der Ruhr-Universität Bochum

»Der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein.«

B. Brecht

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13.Februar2006

Linke Liste zu Koalitionsverhandlungen bereit

Schlagworte: Wahlen 2006

Die Linke Liste an der Ruhr-Universität ist zu Koalitionsgeprächen mit der Alternativen Liste und der Grünen Hochschulgruppe bereit. Zu Verhandlungen in dieser Konstellation hat die al als stärkste Liste im Studierendenparlament eingeladen.


Nach erfolgreichen und erstaunlich konstruktiven Sondierungsgesprächen ist es nach Meinung der Linken Liste an der Zeit, die Ebene des reinen Beschnupperns zu verlassen und Punkt für Punkt sachlich an einer Vereinbarung zu arbeiten, die eine Zusammenarbeit der drei Listen im Allgemeinen Studierendenausschuss der Ruhr-Uni ermöglicht.

Für die Linke Liste ist klar, dass gerade in diesem Jahr, in dem die Einführung von Studiengebühren und der Abbau demokratischer Strukturen durch das sogenannte "Hochschulfreiheitsgesetz" drohen, eine funktionierende Studierendenvertretung ganz besonders wichtig ist. Deswegen wollen wir in ernsthaften und konstruktiven Verhandlungen das uns mögliche dazu beitragen, zeitnah zu einer Einigung und zu einem soliden AStA zu kommen.

Wir teilen die Auffassung der Alternativen Liste, dass die inhaltliche Positionierung und das Verhalten der RUB-Rosen in der Sondierungsphase Koalitionsgespräche mit der Gruppe in diesem Jahr ausschließen. Dass die RUB-Rosen auch nach dem Ende des Wahlkampfes nicht von ihren populistischen Angriffen gegen linke Studierende Abstand genommen haben, das macht uns genauso betroffen wie die Tatsache, dass die SPD-nahe Hochschulgruppe an der RUB trotz der Erfahrungen im vergangenen Jahr eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit dem rechts-konservativen RCDS in Erwägung gezogen hat. Nachdem in der Sondierungsphase kaum eine kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Wahlkampf zu erkennen war, fordern wir die RUB-Rosen ferner dazu auf, sich ernsthaft mit den eigenen Publikationen auseinanderzusetzen, in denen linke und gesellschaftskritische Studierende wiederholt wahrheitswidrig, persönlich und populistisch angegriffen worden sind.