31.März2010
Neuer RUB-AStA gewählt
Linke Liste mit 15 ReferentInnen vertreten
Schlagworte: Wahlen 2010
Auf der Sitzung des Studierendenparlaments am gestrigen Mittwoch, den 31. März, wurde der neue Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Ruhr-Universität gewählt. Die amtierende linke AStA-Koalition aus Linker Liste (LiLi), Alternativer Liste (al), Grüner Hochschulgruppe (GHG) und der Liste „Schöner Wohnen in Bochum“ (SWIB) wurde damit im dritten Jahr in Folge im Amt bestätigt. Neuer AStA-Vorsitzender ist Jan Keitsch von der GHG, das Finanzreferat übernimmt Sebastian Dittmann von der LiLi.
Mit Markus Reiß hat das Parlament noch einen Vertreter der Linken Liste mit einer Mehrheit von 22 Stimmen in den Vorstand der Studierendenschaft gewählt. Zusammen mit den 13 weiteren Referentinnen und Referenten, die auf der heutigen Sitzung bestätigt wurden, stellt die Linke Liste nun 15 Mitglieder im neuen AStA.
Der Koalitionsvertrag, der am vergangenen Montag von den AStA-tragenden Listen unterzeichnet worden war, ist eine solide Grundlage für eine produktive Zusammenarbeit im AStA. „Für die Verhandlungen hatten wir uns die nötige Zeit genommen, damit unser AStA-Team im kommenden Jahr an die guten Leistungen des letzen Jahres anknüpfen kann“, kommentiert Markus Reiß die Koalitionsverhandlungen der letzten Wochen. Als Ergebnis der Verhandlungen wird die Linke Liste in allen Referaten vertreten sein. „Ich werde für eine verantwortungsbewusste Verwendung und Verteilung der Gelder sorgen. Dies bedeutet u. a., dass die studentischen Initiativen und Projekte auch in diesem Jahr angemessen gefördert werden“, sagt Sebastian Dittmann zu seinem neuen Aufgabenbereich. Abgesehen von der Finanzverwaltung werden sich die ReferentInnen der Linken Liste um ein kontinuierliches Service-Angebot kümmern, Veranstaltungen zu theoretischen und praktischen Aspekten der Gesellschaftskritik organisieren, den neuen Internet-Auftritt des AStA durch ein Beratungsportal erweitern, die Sanierung der RUB im Hinblick auf die Bedürfnisse der Studierenden kritisch begleiten, Aktionen gegen Nazi-Aufmärsche unterstützen und an der Reform des BA/MA-Systems mitarbeiten.
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