23.Januar2008
Noch bis Freitag: Pleite-AStA abwählen!
Mit der LiLi für eine aktive parteiunabhängige Studivertretung
Schlagworte: AStA-Skandale // Opposition // Wahlen 2008
Das haben sich die Jusos so gedacht: Nach der Berichterstattung über die bundesweit einmalige Mensaparty-Katastrophe verbinden viele Studierende mit dem alten Listennamen „Rubrosen“ zu Recht eine Gruppe, die unwählbar ist. Mit der knappen Viertelmillion Euro Defizit wird die Bochumer Studierendenschaft schließlich noch jahrelang zu kämpfen haben. Anstatt aber zu diesem unvergleichlichen Versagen zu stehen, legt sich die Liste passend zu den SP-Wahlen einen neuen Listennamen und ein völlig anderes Logo zu, schnappt sich mehrere tausend Euro von der Mutterpartei SPD für den Wahlkampf, und tritt wieder an.
Dass wegen den finanziellen Unregelmäßigkeiten und möglicherweise gefälschten Ausschreibungen bei der Mensaparty rechtliche Schritte gegen einzelne Listenmitglieder drohen, ist den Jusos auch erstmal egal – schließlich mahlen die Mühlen der Justiz langsam und bis es soweit ist, sind die Wahlen längst vorbei.
Der Bock will wieder Gärtner werden
Einen ähnlichen Versuch startet auch der rechts-konservative RCDS: Er war (genauso wie übrigens die FDP-nahe Liberale Hochschulgruppe) ein Jahr lang an dem sowohl politisch als auch finanziell auf ganzer Linie gescheiterten AStA beteiligt. Trotzdem tut er jetzt so, als ob das alles nicht geschehen wäre: Auf Plakaten stellt sich der CDU-Rechtsausleger dreist als Retter für die von ihm selbst mit verursachten Probleme dar. Wir meinen: Einen Bock zum Gärtner machen wäre weit weniger absurd als noch einmal RCDS, Jusos oder LHG zu wählen.
Es gibt Alternativen
Glücklicherweise gibt es Alternativen zu den gescheiterten parteinahen Hochschulgruppen: Die Linke Liste arbeitet seit 1997 kontinuierlich für eine starke und kritische Studierendenvertretung. Seit ihrer Gründung vor elf Jahren ist sie durchgehend die größte Liste an der Ruhr-Uni und war schon an vielen politisch aktiven und finanziell soliden ASten beteiligt. Bei uns engagieren sich linke und gesellschaftskritische Studierende mit den verschiedensten persönlichen und politischen Hintergründen. Diese Vielfältigkeit macht die Stärke unserer basisdemokratischen Bündnisliste aus. Jusos, RCDS und LHG haben in nur einem AStA-Jahr mehr Schaden angerichtet, als wir es uns jemals hätten vorstellen können. Auch in dieser schwierigen Situation sind wir bereit, wieder die Verantwortung zu übernehmen.
Unser Angebot an euch
Ein AStA mit LiLi-Beteiligung wird nicht nur alles dafür tun, um den finanziellen Schaden einzudämmen und den Mensaparty-Skandal vollständig aufzuklären. Wir werden auch dafür sorgen, dass die Bochumer Studierendenvertretung politisch wieder wahrnehmbar ist: Mit konsequenten Verhandlungen über die sofortige Senkung und mittelfristige Abschaffung der Studiengebühren an der RUB, mit interessanten politischen Veranstaltungen zu aktuellen Themen und mit einer engagierten und professionellen Öffentlichkeitsarbeit. Wir stärken die kulturellen und politischen Initiativen an der Ruhr-Uni, suchen das Gespräch mit den Personalräten, und holen trotz der angespannten Finanzlage alternative Kultur auf den Campus – denn die ist im Gegensatz zu dem Mensaparty-Größenwahn auch bezahlbar. Um gemeinsam mit den anderen NRWHochschulen aktiv zu werden, nehmen wir wieder an den Vernetzungsstrukturen teil. Und wir setzen uns wieder mit den Initiativen und Gruppen aus der Stadt und der Region zusammen, die jahrelang verlässliche BündnispartnerInnen für den Bochumer AStA waren.
Eine gute Studierendenvertretung ist möhlich! Deshalb wählt noch bis Freitag:
Liste 6: Linke Liste – das Original seit 1997. 100 % parteiunabhängig.
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