22.Januar2009
Not only for the boys
Die Linke Liste stellt sich vor
Schlagworte: Über uns
Linke Hochschulpolitik – das bedeutet Vertretung studentischer Interessen durch politisch engagierte KomilitonInnen. Die LiLi bietet euch die Möglichkeit, zusammen mit Gleichgesinnten der Denkfabrik Universität mit kritischer Distanz gegenüberzutreten.
Herrschaft skritik wird dabei durch die Linke Liste so vielfältig geäußert, wie es die Dimensionen sozialer Unterdrückung und Ungleichheit erfordern. Weil Leben mehr bedeutet als zur Uni zu gehen, und Wissenschaft mehr ist als das, was uns das Vorlesungsverzeichnis bietet, organisieren wir regelmäßig kritische, wissenschaft liche Vorträge und Diskussionsrunden. Aktuell organisieren einige ReferentInnen der LiLi im Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) den „Politischen Dienstag“ (PolDi), eine wöchentliche Veranstaltungsreihe zu Th emen wie Staatskritik, Tierrechte, Psychoanalyse und Aneignungskonflikte bezüglich geistigen Eigentums.
Über den Tellerrand
Die Linke Liste tritt entschlossen für das allgemeinpolitische Mandat der Studierendenvertretung ein. Da Universitäten nicht im luft leeren Raum existieren, sondern in die Gesellschaft eingebunden sind, finden wir es wichtig, dass der AStA auch politische Bildungsarbeit leistet sowie kulturelle und politische Initiativen und Projekte fördert und unterstützt. Ob Naziaufmärsche in der Bochumer Innenstadt (wie zuletzt am 25.10.2008), die Einrichtung "national befreiter" Zonen durch Neonazis in Dortmund oder extrem rechte Propaganda an der Uni – die Linke Liste steht dafür ein, dass solche Entwicklungen auch seitens vom AStA nicht unkommentiert hingenommen werden. Daher begrüßt und unterstützt die Linke Liste die vor kurzem gegründete "Off ene Uni Antifa". Zudem haben wir uns im letzten Jahr maßgeblich an der Organisation und Finanzierung des NRW-weiten Antifa-Camps in Mülheim beteiligt.
An der Uni
Die Linke Liste hat die Reform der Hochschulen im Rahmen des sogenannten Bologna-Prozesses und die Einführung der gestuft en Studiengänge von Anfang kritisch begleitet. Teilweise sind die M.A.s entgegen aller vorherigen Versprechen von Landesregierung, Uni- und Fakultätsleitungen schon mit Zulassungsbeschränkungen belegt. Die Verschulung des Studiums (Anwesenheitspflicht, teilweise sogar ‚Hausaufgaben’) führt zur Verunmöglichung individueller Schwerpunktwahl, mangelnder Flexibilität und zunehmendem Einheitsbrei in der Lehre. Kritische Wissenschaft en werden immer mehr an den Rand gedrängt. Das schwarzgelbe „Hochschulfreiheitsgesetz“ läutet Änderungen an der Hochschule ein, welche die Universität zu wettbewerbsfähigen Unternehmen statt zu Stätten der Bildung werden lassen und somit die Freiheit der Lehre und die Möglichkeiten, nicht direkt wirtschaft srelevante bzw. vermarktbare Inhalte zu studieren, merklich verkümmern lässt.
Stets aktiv
Eine Hochschule, wie wir sie uns wünschen, beinhaltet gut strukturierte, flexible Studienangebote, in denen auch Gesellschaftskritik nicht zu kurz kommt, und die nicht durch Studiengebühren und NCs einem Großteil der Studierenden den Weg in Richtung „wissenschaftlich anerkannter Abschluss“ versperren. Wir erwarten eine Uni ohne Naziparolen und eine Wissenschaft , die auch in der Lage ist, auf gesellschaftliche Missstände hinzuweisen. Obwohl es sich bei diesen Forderungen auf den ersten Blick um Selbstverständlichkeiten zu handeln scheint, gibt es nur wenige Hochschulgruppen, die diese Ziele so konsequent einfordern und umsetzen wie die Linke Liste. Deshalb: Gebt eure Stimme bei den Wahlen zum Studierendenparlament zwischen dem 26. bis zum 30. Januar 2009 einem/er der 111 KandidatInnen der LiLi!
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